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FAQ Pizzato

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Experten.

Welche und wie viele Schalter muss ich an meiner Maschine installieren, um den Vorschriften zu entsprechen?
Die Risikokategorie einer Maschine wird vom Hersteller anhand verschiedener Kriterien bestimmt: der Schwere der von der Maschine ausgehenden möglichen Verletzungen (Tod, schwere Verletzung, leichte Schürfwunden usw.), der Häufigkeit des Aufenthalts von Personen im Gefahrenbereich (selten, häufig oder dauerhaft) sowie der Möglichkeit, einen Unfall zu vermeiden (z. B. bei einer langsam arbeitenden Maschine, die es dem Bediener ermöglicht, der Gefahr auszuweichen). Siehe den Hauptkatalog und die Norm EN 1050.
Nach Festlegung der Risikokategorie hat der Hersteller einen der Risikokategorie entsprechenden Sicherheitskreis auszulegen. Je nach Kategorie sind folgende Ausführungen möglich: ein einzelner Schalter, zwei Schalter oder zwei an eine Sicherheitssteuerung angeschlossene Schalter.
Stimmt es, dass die Sicherheits-Schalter rot sein müssen?
Die Vorschriften schreiben keine bestimmte Farbe für Sicherheits-Schalter vor. Einige Hersteller bieten sie zur Unterscheidung von anderen Produkten in Rot an; es kann jedoch grundsätzlich jede beliebige Farbe gewählt werden.
Was ist die MTTFD eines Sicherheits-Schalters?

Bei elektromechanischen Geräten ist die Angabe der MTTFd ohne einen Bezug zur Nutzungsfrequenz des jeweiligen Geräts nicht aussagekräftig. Während bei elektronischen Geräten davon ausgegangen wird, dass ihre Alterung ausschließlich linear von der Zeit abhängt, gilt dies für elektromechanische Geräte nicht. Für die Berechnung der MTTFd ist ein weiterer Parameter erforderlich: der B10d-Wert. Dieser gibt die Anzahl der Betätigungen an, bei denen bei 10 % der geprüften Exemplare gefährliche Ausfälle auftreten.

Die beiden Parameter stehen in folgendem Zusammenhang: MTTFd = B10d/(0,1 × nop), wobei nop für die Anzahl der innerhalb eines Jahres erwarteten Betätigungen steht.

Welches Performance Level (PL) kann ich mit einem Sicherheits-Schalter erreichen?
Das PL eines Sicherheits-Kreises hängt von seiner Struktur, der Zuverlässigkeit der verwendeten Geräte sowie von weiteren Parametern ab. Die Frage, ob ein Sicherheitsschalter z. B.für eine Schaltung mit PL e geeignet ist, lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Das maximal erreichbare PL hängt nicht nur vom Gerät ab, sondern auch von einer Reihe weiterer Parameter, wie etwa Aufbau der Schaltung, Diagnosedeckungsgrad, gemeinsame Ausfallursachen, Betätigungshäufigkeit usw. In der Praxis kann ein Sicherheits-Schalter in Schaltungen bis PL e eingesetzt werden; das Erreichen dieses PL hängt jedoch von weiteren Parametern ab.
Welche Parameter muss ich kennen, um das Performance Level (PL) eines Sicherheits-Kreises zu berechnen, und wo kann ich diese Parameter finden?
Sie müssen vier Parameter kennen:
  • die Sicherheits-Kategorie des Kreises (hierfür muss die Architektur des Kreises bekannt sein, d. h. ob es sich um eine einkanalige Schaltung, eine einkanalige Schaltung mit zyklischer Prüfung oder eine zweikanalige Schaltung handelt);
  • MTTFD der verwendeten Geräte (dieser Parameter gibt die Zuverlässigkeit eines Geräts an);
  • Diagnosedeckungsgrad (DC) (dieser Parameter gibt an, inwieweit das System in der Lage ist, eine eventuelle eigene Fehlfunktion selbst zu erkennen).
  • CCF (dieser Parameter gilt nur für Stromkreise der Kategorien 2, 3 und 4 und bewertet alle Ausfälle infolge gemeinsamer Ursache, die die Redundanz des Stromkreises beeinträchtigen können).
Was bedeutet „Schalter mit Zwangsöffnung“?

Bei Schaltern mit Zwangsöffnung besteht keine elastische Verbindung zwischen den beweglichen Kontakten und dem Betätiger, auf den die Betätigungskraft ausgeübt wird. Alle Schalter mit Zwangsöffnung der Kontakte sind auf dem Gehäusedeckel mit dem Symbol für die Zwangsöffnung gekennzeichnet. Bei Schaltern mit Federstab kann zum Beispiel keine Zwangsöffnung der Kontakte realisiert werden.

Wenn nur ein Schalter in einer Sicherheits-Anwendung verwendet wird, muss er zwangsläufig betätigt werden. Für Sicherheits-Anwendungen wird der Öffnerkontakt (normalerweise geschlossen) verwendet, der vom Typ „Zwangsöffnung“ sein muss: alle Schalter mit dem Symbol verfügen über NC-Kontakte mit Zwangsöffnung. Wenn zwei oder mehrere Schalter vorhanden sind, sollten diese entgegengesetzt arbeiten:

  • der erste mit einem normalerweise geschlossenen Kontakt (Öffnerkontakt), der von der Schutzvorrichtung zwangsläufig betätigt wird;
  • der andere mit einem normalerweise geschlossenen Kontakt (Schließerkontakt), der von der Schutzvorrichtung nicht zwangsläufig betätigt wird.

Dies ist ein übliches Verfahren, das aber den Gebrauch von zwei zwangsläufig betätigten Schaltern nicht ausschließt (siehe Diversifikation).

Was bedeutet „Schalter mit Schleichkontakt“?
Bei Schaltern mit Schleichkontakt bewegt sich der Kontaktträger proportional zur Betätigungsgeschwindigkeit – wird der Schalter langsam betätigt, öffnen sich auch die Kontakte langsam. Sie sind für Anwendungen mit kleinen bis mittleren Strömen und schnellen Betätigungsbewegungen geeignet (ist die Betätigung zu langsam, kann ein Lichtbogen während des Öffnens der Kontakte entstehen).
Was bedeutet „Schalter mit Sprungkontakt“?

Bei Schaltern mit Sprungkontakt bewegt sich der Kontaktträger unabhängig von der Betätigungsgeschwindigkeit – auch bei langsamer Betätigung öffnen die Kontakte schlagartig, was durch ein hörbares „Klicken“ erkennbar ist.
Sie eignen sich für Anwendungen mit hohen Strömen und/oder langsamen Betätigungsbewegungen (ein Lichtbogen wird durch das schlagartige Umschalten des Kontaktträgers gelöscht).

Ich suche einen Schalter, der bei Betätigung nach rechts einen NC-Kontakt und bei Betätigung nach links einen zweiten NC-Kontakt öffnet.
Pizzato Elettrica produziert verschiedene Schalter mit unabhängigen Kontakten, die mit der Kontakteinheit B16 und einen Schwenkhebel ausgestattet sind. Die am häufigsten verwendeten sind: FR1631, FR1654, FD1631, FP1635 usw.
Stimmt es, dass seit 2001 alle Endlagenschalter über eine metrische Gewindeöffnung für die Kabelverschraubung verfügen müssen?
Nein. Tatsächlich ist im März 2001 die Norm EN 50262 in Kraft getreten, die für Neuentwicklungen den Einsatz von Geräten mit metrischem Gewinde vorschreibt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Konstruktion älterer Baureihen. Pizzato Elettrica produziert auch weiterhin Schalter mit PG-Gewinde. Gleichzeitig sind bereits Ausführungen mit metrischem Gewinde erhältlich.
Kann ich meinen Endschalter mit Schwenkhebel so einstellen, dass er nur beim Drehen nach rechts betätigt wird?
Ja, das ist bei Schaltern der Serien FD, FP, FL, FC, NA, NB und NF möglich, weil diese mit einem speziellen Stößel ausgestattet sind, mit dem man eine unidirektionale Arbeitsweise des Schalters erreichen kann.
Ich benötige einen Schalter für eine Sicherheits-Anwendung. Welchen Schalter sollte ich verwenden?

Für die Installation von Schaltern für Sicherheits-Funktionen gilt:

  • verwenden Sie ausschließlich Schalter mit Zwangsöffnung der Kontakte,
  • schließen Sie den Sicherheits-Kreis an die Öffnerkontakte (11-22, 21-22, 31-32) an,
  • betätigen Sie den Schalter mindestens bis zum Zwangsöffnungsweg (siehe Schaltwegdiagramme),
  • installieren Sie den Schalter so, dass er beim Öffnen der Schutzeinrichtung den Zwangsöffnungsweg vollständig ausführt.
Was versteht man unter dem Differenzweg einer Kontakteinheit?

Der Differenzweg ist (nur bei Kontakteinheiten mit Sprungkontakt) die Differenz zwischen dem Schaltpunkt beim Betätigungshub und dem Schaltpunkt beim Rückhub. Das bedeutet, dass die Kontakteinheit beim Betätigen und beim Rücklauf nicht am selben Schaltpunkt schaltet. Bei der Kontakteinheit B5 liegt der Schaltpunkt beim Betätigungshub z. B. bei 2 mm und beim Rückhub bei 1 mm. Daraus ergibt sich ein Differenzweg von 1 mm.

Anmerkung: Bei Kontakteinheiten mit Schleichkontakt gibt es keinen Differenzweg.

Kann der Betätiger eines Positionsschalters ausgetauscht werden?
Nein. Aus Sicherheitsgründen bieten wir die Betätiger der Positionsschalter nicht als Ersatzteile an.
Kann der Betätiger eines vorverkabelten Schalters (Serien NA-NB-NF) ausgetauscht werden?
Ja. Die vorverkabelten Schalter der Serien NA-NB-NF sind modular aufgebaut. Betätiger, Hebel, Betätigerkopf, Gehäuse (einschließlich der integrierten Kontakteinheit) und Steckverbinder können separat erworben werden.
Wie wird ein Sicherheits-Seilzugschalter korrekt eingestellt?
Damit Seilzugschalter ordnungsgemäß funktionieren, muss das Seil gespannt und entsprechend eingestellt werden. So kann man feststellen, ob das Seil eingerissen oder locker ist und damit die ordnungsgemäße Funktion des Schalters sicherstellen. Alle Schalter sind mit einem grünen Ring ausgestattet, der den Bereich der korrekten Seilspannung anzeigt. Der Installateur braucht das Seil nur so weit zu spannen, dass der schwarze Spannungsanzeiger die Mitte des grünen Rings erreicht. Wenn sich der Spannungsanzeiger im Bereich der korrekten Seilspannung befindet, können die Sicherheits-Kontakte durch Ziehen und Einrasten des blauen Reset-Knopfs geschlossen und der Sicherheits-Schalter damit aktiviert werden. Unterhalb des Reset-Knopfs befindet sich ein zweiter grüner Anzeigering, der den Schaltzustand auf einen Blick erkennen lässt.
Warum befinden sich die Kontakte meines Sicherheits-Seilzugschalters in einem anderen Schaltzustand als angegeben?

Zunächst ist zu beachten, dass sich die Angaben zum Schaltzustand der Kontakte auf den Zustand bei korrekt gespanntem Seil und eingerastetem Reset-Knopf beziehen. Der Seilzugschalter ist möglicherweise nicht korrekt eingestellt oder das Seil ist locker bzw. eingerissen. Überprüfen Sie die Seilspannung des Geräts anhand der Anweisungen im Katalog und in der Betriebsanleitung (Abschnitt 4.3 Installation des Seils) für Sicherheits-Seilzugschalter.

Warum lässt sich die Resetvorrichtung (falls vorhanden) nicht einrasten?

Zunächst ist zu beachten, dass sich die Angaben zum Schaltzustand der Kontakte auf den Zustand bei korrekt gespanntem Seil und eingerastetem Reset-Knopf beziehen. Der Seilzugschalter ist möglicherweise nicht korrekt eingestellt oder das Seil ist locker bzw. eingerissen. Überprüfen Sie die Seilspannung des Geräts anhand der Anweisungen im Katalog und in der Betriebsanleitung (Abschnitt 4.3 Installation des Seils) für Sicherheits-Seilzugschalter.

Wie groß ist die maximale Spannweite von Sicherheits-Seilzugschaltern?

Abschnitt 4.4 Installationsbeispiele der Betriebsanleitung (sowie des Produktkatalogs) enthält verschiedene Installationsbeispiele für Sicherheits-Seilzugschalter mit Längs- und Querbetätigungskopf. Je nach Anwendungsart sind dort die maximal zulässigen Spannweiten und Seilstrecken angegeben.
In Abschnitt 4.5 Spannen des Seils finden sich außerdem Tabellen, die – abhängig von der Installationsart – die empfohlenen maximalen Installationslängen in Abhängigkeit von den Temperaturschwankungen angeben, denen der Schalter im Betrieb voraussichtlich ausgesetzt ist.

Bieten Sie auch Verriegelungseinrichtungen mit Zuhaltung für ATEX-Bereiche an?
Derzeit bieten wir für ATEX-Bereiche elektromechanische Verriegelungseinrichtungen ohne Betätigerzuhaltung an, die daher ohne Elektromagnet ausgeführt sind.
Wie viele Geräte können an das Anschluss-Gateway P‑Connect angeschlossen werden und wie viele Schutzvorrichtungen können unabhängig voneinander gesteuert werden?
Es können bis zu 6 Geräte angeschlossen werden (Verriegelungen, Befehlsgeber, Türgriffe...). Davon können maximal 2 RFID-Sicherheits-Schalter unabhängig voneinander gesteuert werden. Darüber hinaus können mit einer entsprechenden Konfiguration über Y-Steckverbinder Reihenschaltungen mit zwei unabhängigen Strängen realisiert werden (jeweils mit 2 oder 3 Schaltern der Serien NG, NS, NX oder ST). In diesem Fall kann der Entriegelungsbefehl unabhängig die zwei Reihen von Verriegelungen ansteuern, aber nicht ein einzelnes Gerät.
Kann das Anschluss-Gateway P-Connect in Reihe geschaltet werden?
Die Anschluss-Gateways sind mit einem doppelten Steckverbinder für die Stromversorgung und den Anschluss des Feldbusnetzes ausgestattet. Dadurch lassen sich mehrere Anschluss-Gateways P-Connect einfach in Reihe schalten, indem die entsprechenden Eingangs- und Ausgangssteckverbinder miteinander verbunden werden. Damit diese eindeutig identifiziert werden können, muss jedem Gateway gemäß den im Katalog beschriebenen Anweisungen eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen werden.
Welche Feldbusse bzw. industriellen Kommunikationsprotokolle werden von den verschiedenen Versionen des Gateways P‑Connect unterstützt?
Das Gateway P‑Connect ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die jeweils für einen bestimmten Feldbus ausgelegt sind. Der Austausch von Sicherheits-Informationen erfolgt über PROFIsafe-, CIP Safety- bzw. Safety over EtherCAT-Erweiterungen. Es ist kein „Multibus“-Gateway, das sich per Software konfigurieren lässt. Der unterstützte Feldbus ist durch das jeweilige Modell festgelegt.
Erfüllen P‑Connect und die Serie BC (passive Verteilerkasten) dieselbe Funktion?
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass P‑Connect ein aktives Sicherheitsgerät ist. Der passive Verteilerkasten der Serie BC dient hingegen dazu, verschiedene Ein- und Ausgangssignale in einem einzigen Verteilerkasten zusammenzuführen. P‑Connect integriert Elektronik, Sicherheits-Funktionen und die Feldbuskommunikation (PROFINET/PROFIsafe, EtherNet IP/CIP Safety oder EtherCAT/FSoE) und ermöglicht den direkten Anschluss von Sicherheits-Komponenten auf der Feldebene sowie die Übertragung von Safety- und Diagnosesignalen an die Sicherheits-SPS. Die Serie BC hingegen übernimmt weder Sicherheits- noch Kommunikations-Funktionen. Sie dient ausschließlich dazu, die Verdrahtung zu vereinfachen und übersichtlicher zu gestalten, indem die Signale der Geräte auf externe I/O-Module oder Sicherheitsrelais verteilt werden.
Ich habe die Ausgänge einer SPS mit den Eingängen IS1 und IS2 des Schalters der Serie NS verbunden, aber es funktioniert nicht. Warum?
Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Schalters müssen an den Eingängen IS1 und IS2 24 V DC anliegen.
Wie wird ein neuer Betätiger der Serie NS neu programmiert?

Der Eingang I3 kann jederzeit verwendet werden, um den kodierten Betätiger durch einen zweiten Betätiger zu ersetzen (siehe Abschnitt 5.6 Austausch des Betätigers in der Betriebsanleitung)

Was sind OSSD-Ausgänge?

OSSD-Ausgänge (Output Signal Switching Device) sind Halbleiterschaltausgänge, die in industriellen Sicherheits-Kreisen (z. B. in Sicherheits-Lichtvorhängen, Sensoren oder Laserscannern) eingesetzt werden.
Sie überwachen das Signal kontinuierlich, gewährleisten eine hohe Betriebssicherheit, ermöglichen eine erweiterte Kurzschlussdiagnose und sorgen im Fehlerfall für ein sofortiges Stillsetzen der Maschine.

Redundanz: In der Regel arbeiten sie zweikanalig, wobei beide Kanäle sich gegenseitig überwachen und so die Signalintegrität sicherstellen.
Selbsttest: Sie erzeugen kurze Testimpulse, um Kurzschlüsse gegen die Versorgungsspannung (+24 V DC) oder gegen Masse (0 V) zu erkennen.
Aktive Sicherheit: Wird ein Fehler oder eine Unterbrechung erkannt (z. B. eine Person im Schutzfeld), wechselt der Ausgang sofort vom EIN-Zustand (+24 V  DC) in den AUS-Zustand (0 V) und die Maschine wird stillgesetzt.
Niederspannung: Sie werden mit +24 V DC versorgt und dienen in der Regel zur Ansteuerung von Sicherheits-Relais oder Sicherheits-Steuerungen.

Was ist der Unterschied zwischen manuellem und überwachtem Reset bei der Serie CS AR?

Beim manuellen Reset wird das Modul durch die steigende Flanke des Reset-Signals aktiviert. Beim überwachten Reset wird das Modul durch die fallende Flanke des Reset-Signals aktiviert. Beim überwachten Start wird ein mögliches Verkleben oder ein Ausfall des Tasters bei geschlossenem Kontakt erkannt. Beim manuellen Start kann ein solcher Fehler dazu führen, dass das Gerät automatisch startet.



Wie funktioniert das Sicherheits-Modul CS AT? Wie unterscheidet es sich vom Sicherheits-Modul CS FS?

Die Module der Serie CS AT sind Einfunktionsmodule und können sowohl für Not-Halt als auch zur Endlagenüberwachung bei beweglichen Schutzvorrichtungen mit verzögerten Kontakten bei der Öffnung der Eingänge eingesetzt werden.
Die Module CS AT unterstützen ein- oder zweikanalige Eingänge, Sicherheitsausgänge mit unverzögerten Kontakten sowie Sicherheitsausgänge mit beim Abschalten verzögerten Kontakten.
Sie realisieren eine sogenannte „Delay-Off“-Funktion: Das Öffnen von mindestens einem Eingangskanal führt zur sofortigen Abschaltung der unverzögerten Ausgänge und – nach einer festen oder einstellbaren Verzögerungszeit – zur Abschaltung der verzögerten Kontakte.
Die Module CS FS sind dagegen Sicherheits-Zeitgebermodule, mit denen die Abschaltung des Sicherheits-Ausgangs zeitverzögert erfolgen kann.
Der Hauptunterschied zwischen einem Modul CS AT und einem Modul CS FS besteht darin, dass die Sicherheits-Zeitgeber der Serie CS FS ausschließlich über verzögerte Kontakte verfügen und keine unverzögerten Kontakte besitzen.

Die Serie CS FS umfasst verschiedene Ausführungen von Zeitgebern:

  • CS FS 1 und 2: Die Sicherheits-Funktion sorgt dafür, dass nach dem Anlegen der Versorgungsspannung des Moduls eine Zeitverzögerung startet, nach deren Ablauf die Aktivierung der Ausgänge erfolgt (verzögert anziehende Kontakte, Delay-On).
  • CS FS 3: Die Sicherheitsfunktion sieht vor, dass nach dem Anlegen der Versorgungsspannung des Moduls eine Zeitverzögerung startet, nach deren Ablauf die Kontakte deaktiviert werden; es handelt sich um Kontakte mit Ansprechverzögerung beim Einschalten.
  • CS FS 5: Die Sicherheitsfunktion sieht vor, dass beim Öffnen von mindestens einem Eingangskanal eine Zeitverzögerung startet, nach deren Ablauf die Ausgänge deaktiviert werden; es handelt sich um verzögert abfallende Kontakte (Delay-Off).
Kann das Modul CS ME allein verwendet werden?

Nein. Die Module CS ME sind Kontakterweiterungsmodule und müssen daher an ein Basis-Sicherheits-Modul angeschlossen werden.

Ist es möglich, eine im Katalog nicht enthaltene Konfiguration der Serie BN zu bestellen?

Im Katalog sind nur einige Ausführungen der Serie BN aufgeführt. Auf unserer Webseite finden Sie alle bereits verfügbaren und mit Bestellnummer versehenen Ausführungen. Für neue Ausführungen ist eine technische und kaufmännische Prüfung erforderlich. Wenden Sie sich hierzu bitte an den Kundendienst.

Kann der 4-Stellungs-Wahlschalter mit Standardkontakten verwendet werden?
Nein. Der 4-Stellungs-Wahlschalter ist ausschließlich mit den dafür vorgesehenen Kontakten kompatibel, die auf einem 3-Slot-Befestigungsadapter (E2 1BAC1*) montiert werden. Um Bestellfehler zu vermeiden, sind 4-Stellungs-Wahlschalter nicht als separates Gerät erhältlich, sondern nur als Baugruppe E2 AC-DXBC**** (Wahlschalter + Befestigungsadapter + Kontakte).
Kann der Joystick mit einer 3-Kontakt-Basis verwendet werden?
Nein. Aufgrund der Anordnung seiner Nocken ist der Joystick ausschließlich mit dem Befestigungsadapter für vier Kontakte kompatibel – sowohl in der 2-Stellungs- als auch in der 4-Stellungs-Ausführung.
Kann ein Steckverbinder in einer im Katalog nicht aufgeführten Ausführung bestellt werden?
Ja. Es können Steckverbinder mit abweichender Kabellänge, einem Winkelsteckverbinder sowie einer anderen Kabelmantelausführung bestellt werden. Es gilt eine Mindestbestellmenge (siehe Katalog).
Kann ein Gerät in einer Befehlsgeber-Einheit BN ausgetauscht werden?
Ja. Die Bestellnummern der verfügbaren Einzelgeräte finden Sie im Katalog.
Kann eine Kontakteinheit in einer Befehlsgeber-Einheit BN ausgetauscht werden?
Nein. Die Kontakte der Befehlsgeber-Einheiten BN sind direkt auf der Leiterplatte montiert und können daher nicht vom Kunden ausgetauscht werden.
Können Schraubenabdeckungen für die Befestigung von Sicherheits-Geräten und Betätigern bestellt werden?
Gehen die mit den Geräten gelieferten Abdeckungen verloren, können Ersatzabdeckungen mit einer eindeutigen Beschriftung bestellt werden. Dadurch kann der Kunde die Abdeckungen verwenden und eindeutig erkennen, welche Abdeckungen als Ersatz eingesetzt wurden, um Manipulationen zu verhindern.

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